Case Study - EC-DIO32 RM35

Entwicklung und Integration eines CAN und EtherCAT basierten IO-Moduls

Die immer höhere Viel­schichtig­keit und Komplexität von immer vernetz­teren Maschinen- und Anlagen­systemen bringt steigende Anforde­rungen an eine state-of-the-art Auto­mation mit sich. Dabei steht die ständige Kommuni­kation und der Aus­tausch von Infor­mationen im Mittel­punkt. IO-Module, also die Ein- und Ausgabe von Daten­sätzen – wie Tempe­ratur oder Füllstand – zwischen einem Informations­system und seiner Außen­welt, ist zentraler Bestand­teil dafür und muss reibungs­los und fehler­frei ablaufen. Für eine gesteigerte Effi­zienz und Produk­tivität der Systeme muss eine schnelle, stabile und perfor­mante Signal­verarbeitung gewähr­leistet werden.

Durch die unkompli­zierte Inte­gration sowohl von CAN als auch EtherCAT, der Signal­verzöge­rung von weniger als 100 μs sowie der inte­grierten Diagnose­funktion sind Prozess­steuerungen und Auto­mati­sierungs­lösungen immer up-to-date. Da die Lösungen rauen Umgebungen stand­halten müssen, bedarf es einem extrem robusten Design. Diese Faktoren, die es für eine zukunfts­sichere und sehr perfor­mante Lösung braucht, wurden im EC-DIO32 RM35 umgesetzt.

Für ein führendes Maschinen­bau­unter­nehmen wurde das IO-Modul EC-DIO32 RM35 konzi­piert. Am Anfang stand die Anforderung des OEMs die aktuell ein­gesetzten CAN IO-Module von Sontheim nun auch für EtherCat bereit­zustellen. Die Entwicklung von Sontheim brachte den inno­vativen Vorschlag des EC-DIO32 RM35 – welches Ausfall­zeiten verringert und eine höhere Maschinen­verfüg­bar­keit ermöglicht. Es vereint sowohl den CAN- als auch den EtherCat-Standard in einem Modul. Dies ist durch vier frei konfigurier­bare 8-er Blöcke an Ein- und Ausgängen möglich. Über einen Wahl­schalter kann so die gewünschte Aus­prägung gewählt werden, die für den spezi­fischen Anwendungs­fall benötigt wird. Der große Vorteil neben der Zusammen­fassung in einem einzigen Modul, ist die inte­grierte Diagnose­funktion. Dies erlaubt Service­mitar­beitern die ein­deutige Fehler­identifikation.

EC-DIO32 RM35 - 24V Modul mit frei konfigurierbaren Ein- und Ausgängen

Nutzen & Vorteil

Die Integration der beiden Feld­busse CAN und EtherCAT, ermög­licht ohne großen Aufwand Maschinen­bauern den Über­gang von CAN zu EtherCAT, wenn höhere Band­breiten durch steigende Anforde­rungen an Maschinen­anlagen gefragt sind. Es muss an den vorhandenen IO-Modulen nichts geändert werden, da das EC-DIO32 RM35 beide Feldbus-Sprachen spricht.

Dies erspart hohe Umrüstkosten und einen hohen Zeitaufwand. Zusätzlich ermöglicht der Faktor der frei konfigurierbaren Schaltblöcke und der Auswahl des benötigten IO-Moduls über den Wahlschalter ein neues Level an Modularität. Für den Anwender entfällt so eine hohe Produktvarianz, da alle möglichen Szenarien mit einem Modul abgedeckt werden können.

Eingesetzte und verwandte Produkte

24 V Modul mit 32 frei konfigurierbaren Ein- und Ausgängen

EC-DIO32 RM35

Digitales 24 V Modul mit 32 frei konfigurierbaren Ein- und Ausgängen sowie einer EtherCAT und CAN Schnittstelle.

  • Signalverzögerung von weniger als 100 µs
  • 32 frei konfigurierbare Ein- und Ausgänge
  • EtherCAT und CAN Netzwerk geeignet
eControl micro - SPS Steuerung mit 3 CAN Schnittstellen

eControl micro

SPS Steuerung mit modularen Erwei­ter­ungs­möglichkeiten, drei CAN Schnittstellen und CODESYS V3.

  • 7" Touch Display
  • CANopen Schnittstel­le gemäß ISO 11898
  • Integrierte microSD-Karte
  • Schutzklasse IP50 an der Frontseite
eControl nano - SPS Steuerung mit 2 CAN Schnittstellen

eControl nano

SPS Steuerung mit modularen Erweiter­ungs­möglichkeiten, zwei CAN Schnittstellen und CODESYS V3 oder einer Programmierung in C.

  • 3,5" Touch Display
  • 2× CAN Schnittstelle gemäß ISO 11898
  • Integrierter microSD-Slot für bis zu 32 GB
  • Schutzklasse IP67 an der Frontseite