CLC Manager 2.0

Kurzbeschreibung: 

Webbasierter Communication Lifecycle Manager, basierend auf ODX Standard.

Der Communication Lifecycle Manager 2.0 (CLCM 2.0)
Der CLCM 2.0 der Sontheim Industrie Elektronik GmbH ist ein zentrales System zur Verwaltung und Erstellung der Diagnose- und Kommunikationsbeschreibung von ECUs und von gesamten Fahrzeugen. Es handelt sich um eine Client-Server-basierte Webanwendung, die es mehreren Benutzern ermöglicht, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Dabei ist keine Client-Installation erforderlich und der Server
kann von verschiedenen Plattformen aus über den Browser erreicht werden. Der CLCM 2.0 kann in die bestehende Infrastruktur und den Entwicklungsprozess integriert werden. Dadurch kann er alle Schritte bei der Entwicklung von ECUs und Fahrzeugen optimal begleiten.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • High-Level Gesamtfahrzeugstruktur während der Anforderungsphase
  • Genauere Spezifikation der ECUs während der Implementierungsphase
  • Validierung der beschriebenen Diagnose- und Kommunikations-Schnittstellen sowie der abgebildeten Bussysteme während der Testphase
  • Bereitstellung von generiertem Quellcode, Dokumentation und Diagnosebeschreibung nach dem Release

Diagnose- und Kommunikationsbeschreibung
Die Diagnoseschnittstelle der ECUs ist im ODX 2.2.0 Format definiert. Darüber hinaus kann eine Beschreibung der Kommunikation zwischen den ECUs innerhalb des Fahrzeugnetzwerks hinzugefügt werden. Die beschriebenen Diagnosedaten dienen als Datenbasis der Quellcodegenerierung und der Dokumentation. Die Daten werden auf einem Datenbankserver gespeichert, der die Verwaltung großer Diagnoseprojekte ermöglicht. Bestehende Altdaten oder vom Lieferanten bereitgestellte Daten können jederzeit importiert werden. Ein integrierter Versionierungsverlauf zeigt dabei alle Änderungen in der Datenbank an und ermöglicht den Zugriff auf ältere Datenstände zum Export oder zur Anzeige. Der CLCM 2.0 ist unabhängig vom Protokoll und Kommunikationssystem, mit dem die Diagnose- und  Kommunikationsdaten beschrieben werden. So werden verschiedene Technologien unterstützt, darunter: CAN, K-Line, Ethernet, EtherCAT, J1939, KWP2000onCAN, UDS, CANOpen, UDP, TCP/IP etc.

Code Generator
Der CLCM 2.0 verfügt über einen anpassbaren Codegenerator, mit dem Quellcode und Dokumentationen erstellt werden können, die auf den Diagnosedaten basieren. Die Ausgabe ist vollständig anpassbar und kann von verschiedenen Plattformen und Programmiersprachen verwendet werden. Dies ermöglicht die Integration in bestehende Softwaremodule und Bibliotheken.

Mögliche Anwendungsgebiete sind:

  • Quellcode für ECU-Software, Diagnoseanwendungen und Testumgebungen
  • Dokumentation für die Entwicklungs-, Produktions- und Serviceabteilung

Der Codegenerator kann in die kundenspezifische Build-Infrastruktur integriert werden.

Extension API
Der CLCM 2.0 verfügt über eine Erweiterungs-API, die es ermöglicht, die Standardansichten zu ändern
und neue kundenspezifische Ansichten zu erstellen. Erweiterungen sind in einer .NET- Programmiersprache (z. B. C#) geschrieben und haben Zugriff auf die kompletten Diagnosedaten der Projekte.

User Management

  • Der Zugriff auf Daten und Dateien kann für bestimmte Benutzergruppen und einzelne Benutzer eingeschränkt werden.
  • Funktionen können für bestimmte Benutzergruppen und einzelne Benutzer ein- und ausgeschaltet werden.
  • Unterstützt die Authentifizierung über Active Directory
Features
ODX Daten
Beschreibung aller Fahrzeugdiagnose- und Steuergerätedaten in XML;
Erweitert zu vollständigem Abbild aller Kommunikationsdaten;
Hierarchiemodelle zur Vermeidung doppelter Daten;
Datenabstraktion, Überschreiben und wiederholte Nutzung durch Referenzen
Diagnose-Services
Beschreibung der Diagnosedaten wie Request/Response, Param, DataObjectProp, CompuMethod, Unit;
Wiederholte Nutzung durch Referenzen
Anforderungen
Datensammlung der Kommunikationsschnittstellen und der Fahrzeug-/Maschinenstruktur;
Protokollunabhängiges Einpflegen von Daten
Implementierung
Detaillierte Implementierung der Schnittstellen;
Importfunktion für .dbc und a2I;
Projektansicht für ODX Files, Style Sheets und Testaufbauten;
Detailansicht für komfortables Erstellen von ODX Daten Tabellenansicht für Editieren von ODX Daten auch ohne ODX Kenntnisse
Test
Ausführung der Kommunikationsabläufe in einer Testumgebung;
Erstellung von Testspezifikationen und -protokollen;
Anpassung der Test View via Style Sheets;
Vergleich mit Referenzwerten
Release und Diagnose
Code-Generator für verschiedene Plattformen und Programmiersprachen;
Diagnose Schnittstelle zum MDT;
Dokumentenverwaltung via XSLT, Daten werden in .pdf oder .doc konvertiert;
Firmware Release mit Verwaltung und Historie unterschiedlicher Firmware-Stände
Server Anforderungen (minimal)
Windows Server 2016; IIS 10.0; SQL Server 2016; CPU: 4 Kerne; RAM: 6 GB; Speicher: 75 GB
Client Anforderungen (minimal)
Web Browser (Chrome, Firefox, Edge)