eSys-IDC4E1

Kurzbeschreibung:

CAN-to-Ethernet Gateway zur Verbindung von verschiedenen CAN Busse über IP-Netzwerke.

CAN-to-Ethernet Gateway mit integrierten Diagnosefunktionen
Neben vier galvanisch getrennten CAN Kanälen stellt eSys-IDC4E1 einen Ethernet Anschluss zur Übertragung der Daten an einen übergeordneten Rechner zur Verfügung. Für die CAN Bus-Überwachung ist eine aktive Widerstandsmessung implementiert, sowie eine Error-Frame-Erkennung. Mithilfe dieses Features ist das Modul in der Lage, die Fehlersuche in einem CAN Netzwerk zu übernehmen. eSys-IDC4E1 besitzt eine eigene Logik, die Error Frames erkennt und in einem internen Speicher zählt. So können sporadische Fehler, wie zum Beispiel die Verfälschung von Nachrichten durch einen Teilnehmer im Netzwerk erkannt werden.

Standardisierte SAE J2534 Schnittstelle
Die Sontheim Pass-Thru API wird als Standardschnittstelle mit eSys-IDC4E1 mitgeliefert. Somit kann das Modul für Anwendungen welche auf J2534 basieren verwendet werden. Weitere Higher-Level-Protokolle können auf Nachfrage leicht realisiert werden.

Software-Architektur
Die Software-Architektur des CAN Moduls besteht aus einer Host–Device Struktur in der ein ×86 PC-System als Host das Modul als Device zum Zugang auf den CAN Bus verwendet. Zur Kommunikation zwischen Host und Device kommt Ethernet zum Einsatz. Die Kommunikation erfolgt über IP und ein proprietäres, auf UDP aufsetzendes Kommunikationsprotokoll. Zur Identifikation (Discover) der CAN Interfaces über LAN wird das Verfahren nach ISO 13400 verwendet. Die Firmware des CAN Moduls besteht aus einem Main-Thread, der die CAN Kommunikation verarbeitet und auch in der Lage ist, die Transportschicht von Kommunikationsprotokollen zu behandeln (z.B. J1939-21/J1939-81, ISO 15765), sowie einen Diagnose-Thread der zur Selbst- und CAN Diagnose dient. Alle nicht auf die direkte CAN Kommunikation bezogenen Dienste des Moduls, wie z.B. Konfiguration des Bridging oder CAN Diagnose werden über das sogenannte „Toolbox“-Protokoll abgehandelt. Die Reihenfolge der Nachrichten beim Empfang an der Host-Schnittstelle entspricht der Reihenfolge auf dem physikalischen Bus, unabhängig ob die Nachricht gesendet oder empfangen wurde. Somit wird eine äußerst performante Kommunikation mit geringen Latenzzeiten garantiert.